Fleisch

Sucade

In den Niederlanden bezeichnet man als „Sucade“ spezielles Rindfleisch aus der Schulterpartie. Das Besondere an diesem Fleischstück ist seine zähe, sehnige Struktur. Beim langsamen Schmoren wird das Bindegewebe jedoch wunderbar zart und glasig – fast wie kandierte Zitronenschale. Genau deshalb trägt das Gericht den Namen „Sucade“. In den Niederlanden zählt Sucade zu den großen Klassikern der traditionellen Küche und ist bei Jung und Alt sehr beliebt.

Zu Sucade passen besonders gut grüne Bohnen und Klöße – eine köstliche Kombination!

Zutaten

  • 500 Rinderbraten aus Hals, Hohe Rippe oder Schulter
  • 1 Karotte
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Fenchelsamen
  • 2 EL Rapsöl kaltgepresst
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 Lorbeerblatt
  • 4 Wacholderbeeren
  • 250 ml Rinderfond
  • 1 TL Stärke oder Soßenbinder

Zubereitung

Zwiebel und Karotte putzen und in feine Würfel schneiden.

Fenchelsamen in einem Bräter kurz anrösten.

Öl hinzugeben und erwärmen und das Gemüse darin anschwitzen.

Die Sucade in 6 gleichgroße Stücke zerteilen, in den Bräter geben und scharf anbraten.

Lorbeerblatt und Wacholderbeeren hinzugeben, mit dem Rinderfond aufgießen und auf kleiner Flamme etwa 2 Stunden sanft schmoren.

Das Fleisch alle 20 Minuten wenden.

Sollte zu wenig Flüßigkeit im Topf sein, Wasser zugeben.

Sobald die Fleischstücke zart sind, Herd ausstellen und das Fleisch im Topf abkühlen lassen.

Tipp: Am besten bereitest du die Sucade schon am Vortag zu, denn der Schmorvorgang dauert rund 2 Stunden. So kann das Fleisch außerdem noch besser durchziehen und wird besonders zart und aromatisch.